Viele Touristiker möchten gerne auf allen „Hochzeiten“ tanzen: Facebook, Twitter, Google+, YouTube, Instagram… Oft schaffen sie es dann rein personell nicht, alle Kanäle aktuell zu halten. Also wird einfach überall der gleiche Content publiziert (soweit möglich).
Ein anderer Lösungsansatz, dieses Problem in den Griff zu bekommen: Facebook und Twitter werden miteinander verknüpft. Dass ich das grundsätzlich als schwierig erachte, habe ich bereits dargestellt. In Kurzform: bei einer Kopplung werden die spezifischen Eigenschaften der einzelnen Kanäle nicht berücksichtigt.
Besser deshalb, vorab zu prüfen, welche Kanäle überhaupt für die jeweilige Organisation relevant sind und mit welchen Inhalten diese dann bespielt werden.
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Wie kombiniere ich mehrere Themen und ein Blog?
Das Marketing von Destinationen konzentriert sich oft auf ausgewählte Themen, auch Kampagnen oder Produktlinien genannt. Diese richten sich an unterschiedliche Zielgruppen, konzentrieren sich inhaltlich auf unterschiedliche Regionen der Destination.
Eine Destination und mehrere Themen – wie kann man hieraus ein sinnvolles Blog konzipieren? In diesem Beitrag stelle ich euch die verschiedenen Möglichkeiten vor.
Übrigens: auch für Reiseblogger, die sich auf mehrere Themen zugleich konzentrieren, ist der nachfolgende Beitrag sicherlich interessant.
#Twonn2013. Oder: warum man neuen Ideen eine Chance geben sollte
Der Anfang vor etwa zwei Jahren klang nicht sehr Erfolg versprechend: Klopft ein Online-Hotelbewertungsportal bei einer touristischen Region an die Tür, um eine gemeinsame Social Media Aktion durchzuführen. Spontane Reaktion der Region: auf später vertagen.
Später. Das Online-Hotelbewertungsportal ist hartnäckig. In einem persönlichen Gespräch wird das Konzept der Aktion erläutert. Die Region beginnt aufzuhorchen.
Heute: Die Vorbereitungen für das Twitter-Treffen #Twonn2013 am 06.04.2013 – laut Eigen-Werbung des größten Twitter-Treffens Deutschlands – sind in vollem Gange. Und die Touristiker in Bonn sind komplett überwältigt vom Enthusiasmus ihrer Leistungsträger vor Ort.
Doch alles der Reihe nach.
Die ITB in Social Media
Auf der Messe habe ich also die Social Media Kanäle fast komplett vermisst. Wie präsent war die ITB jedoch in den Social Media Kanälen der Touristiker? Wurden die Fans und Follower über die Anwesenheit auf dieser Fachmesse und die dortigen Aktionen informiert?
Um es kurz zu machen: wurden sie. Und das zum Teil auf eine sehr kreative Art und Weise. Der berühmte Blick hinter die Kulissen, den ich mir immer wieder von Touristikern wünsche, funktionierte hier ausgezeichnet. Und das sowohl auf B2B- als auch auf B2C-Gebiet.