Mich faszinieren Orte.
Nicht nur die großen touristischen Highlights, sondern genauso kleine Kunst-Interventionen im öffentlichen Raum, Architektur, Skulpturengärten, Landschaften oder regionale Kulinarik. Ich frage mich oft, warum sich manche Orte gut anfühlen und andere nicht, und welche kleinen Veränderungen den entscheidenden Unterschied machen.
Genau das ist auch die Frage, die meine berufliche Arbeit trägt: Wie werden aus guten Strategien tatsächlich Orte und Momente, die Menschen spüren? Deshalb entwickle ich nicht nur Strategien für lokale und regionale Tourismusorganisationen, sondern begleite auch ihre Übersetzung in etwas Erlebbares: gemeinsam mit den Menschen vor Ort, sinnlich, konkret, pragmatisch und Schritt für Schritt.
Denn ich glaube daran, dass gute Strategien Orientierung geben, aber erst dann wirklich wirken, wenn Menschen sie erleben und mit ihnen weiterarbeiten können.
Wie ich arbeite
Ich arbeite an der Schnittstelle von Strategie und Umsetzung. Dabei leiten mich vier Prinzipien:
- Strategisch denken.
Ich schaue auf das große Ganze: Werte, Ziele, Zielgruppen, Produkte und die Frage, welche Entwicklungen und Einflussfaktoren die Region prägen. - Verständlich übersetzen.
Strategien funktionieren nur, wenn sie verstanden werden. Deshalb spreche ich nicht nur mit Geschäftsführer*innen und Marketingverantwortlichen, sondern genauso gerne mit Gastgeber*innen, Kulturschaffenden oder Ehrenamtlichen. - Gemeinsam entwickeln.
Ich arbeite gerne mit Workshops, kreativen Methoden und Barcamps. Nicht weil Beteiligung Selbstzweck ist, sondern weil bessere Lösungen entstehen, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. - Sinnlich erlebbar machen.
Ich glaube, dass Zukunft nicht nur gedacht, sondern gespürt werden muss. Deshalb verlagere ich Workshops gerne nach draußen, in Skulpturengärten, auf Stadtspaziergänge, an Orte statt in Seminarräume. Strategische Klarheit und KI-gestützte Analyse laufen dabei im Hintergrund verlässlich mit, damit vorne Raum bleibt für echte Begegnung.
Inhaltlich arbeite ich vor allem zu folgenden Themen und mit folgenden Methoden:
- Themen
- Tourismus- und Destinationsstrategien
- Lebensraumentwicklung
- Zielgruppen
- Produktentwicklung
- MICE & New Work
- Methoden
- Beteiligungsprozesse
- Stakeholdermanagement
- Workshops
- Barcamps
Ergänzt wird das durch Themen, die mich ganz persönlich bewegen wie Kunst im öffentlichen Raum oder Natur als Erlebnisraum.
Je nach Projekt begleite ich Strategieprozesse, konzipiere und moderiere Workshops und Beteiligungsformate, halte Vorträge oder unterstütze bei der verständlichen Aufbereitung komplexer Inhalte. Diese Projekte realisiere ich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen bei Realizing Progress.
Mein Weg
Seit 2014 arbeite ich als selbstständige Beraterin im Netzwerk von Realizing Progress.
Zuvor war ich über dreizehn Jahre im Destinationsmarketing tätig – unter anderem bei Compass, dem Niederländischen Büro für Tourismus & Convention sowie beim Tourismus NRW e.V.
Studiert habe ich Tourismuswirtschaft. Später kamen zahlreiche Weiterbildungen hinzu, unter anderem im Bereich Social Media und digitale Kommunikation.
Meine Freizeit verbringe ich gerne wandernd in der Natur oder in kleinen und großen Kunstmuseen. Besonders häufig zieht es mich auf Reisen nach Frankreich – wegen der Landschaft, der Kultur und der regionalen Küche. Viele meiner Beobachtungen unterwegs fließen direkt in meine Arbeit ein: wenn wir beispielsweise über Aufenthaltsqualität, Orientierung oder die Entwicklung von Orten sprechen.
Was dabei immer wichtig ist: Die Freude daran, komplexe Themen verständlich zu machen.

