„Wir schaffen doch so schon unsere Arbeit nicht. Wann sollen wir dann auch noch Artikel für das Blog schreiben?“ Aus dieser Situation heraus gibt es heute zehn Tipps für euch, wie ihr das Zeitproblem eventuell etwas besser in den Griff bekommen könnt.
Was die Zeit generell anbetrifft: deutlich ist, dass das Einrichten eines Blogs letztlich die wenigste Zeit benötigt. Das Schreiben und die Pflege des Blogs – da steckt dann die wirkliche Zeit drin.
Folgende Tipps helfen euch hoffentlich, das Problem zumindest ein wenig zu reduzieren.
Blogs im Tourismus: Die Zielgruppe bestimmt die Themen
Ein eigenes Blog für eine Destination kann zum Dreh- und Angelpunkt für alle Social-Media-Aktivitäten werden. Sollte es einen Social-Media-Kanal zukünftig einmal nicht mehr geben: ein Blog steht.
Zentrale Frage hier: Worüber soll eigentlich gebloggt werden? Ganz einfach: darüber, was eure Zielgruppe benötigt und gerne lesen möchte. Das heißt: erst müsst ihr euch im klaren sein, wer eigentlich euer Blog lesen soll. Eine Grundsatzentscheidung hierbei: B2B oder B2C?
Ist die eigene Zielgruppe deutlich, ergeben sich die Inhalte fast von alleine. Und ja, das gilt nicht nur für Blogs im Tourismus, sondern generell.
Tourismusmarketing auf Reiseforen
Gastbeitrag von Oliver Zwahlen, weltreiseforum.com
Seit bald zehn Jahren betreibe ich auf www.traveltalk.weltreiseforum.com eine Reise-Community, die vor allem von Backpackern und Individualreisenden besucht wird. Leider nicht nur von ihnen. Regelmäßig habe ich Besucher, die das Forum in erster Linie dazu nutzen wollen, um für ihr Produkt, ihre Destination oder ihren Blog zu werben. Für mich als Forenbetreiber sind solche Posts ärgerlich, weil mir das Löschen von Beiträgen, die ich als Spam empfinde, einen administrativen Mehraufwand bereitet. Für Besucher mit einer Werbeabsicht hingegen bringt es wenig, wenn ihre aufwändig erstellte Botschaft nach wenigen Stunden wieder rausfliegt.
Wozu braucht eine Region eigentlich ein Blog?
Ich bin absolut von der Relevanz von Blogs überzeugt. Deshalb gibt es heute ein kleines Plädoyer für mehr Blogs von Regionen.
Mit Blogs tun sich die Touristiker aktuell noch etwas schwer, während Facebook im Tourismus mittlerweile Standard ist. Fast kein Dorf und kein Museum, das nicht seine eigene Facebookseite betreibt (ob das immer so sinnvoll ist, soll an dieser Stelle nicht das Thema sein). Lasst uns deshalb einmal schauen, welche Gründe gegen ein Blog vorgebracht werden. Und danach natürlich, welche Vorteile ein Blog mit sich bringt.