Ich habe letzte Woche einen ersten Blick auf dein Blog geworfen.
Das Layout hat mich nicht direkt abgeschreckt? Der erste Eindruck deines Reiseblogs war so, dass ich als Touristiker mehr über dich wissen möchte? Dann stellt sich mir direkt die nächste Frage: Passt das überhaupt mit dir und mir?
Passen dein Blog und meine Region bzw. mein Produkt zusammen? Lohnt es sich für mich tatsächlich, mit dir Kontakt aufzunehmen?
Schauen wir uns also dein Blog noch ein bisschen genauer an.
Wie sorge ich als Reiseblogger für einen positiven ersten Eindruck?
Wie heißt es doch so schön: „Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck.“ Und bei diesem ersten Eindruck handelt es sich oft – wenn überhaupt – nur um Sekunden.
Stellen wir uns deshalb einmal vor, ein Touristiker sucht nach passenden Blogs. Er klickt sich hierfür einmal quer durch die Google-Suche, die ebuzzing-Liste zum Thema Reisen, durch die Bloggerübersicht von Reiseblogs.org, durch seine Mediendatenbank von bspw. Zimpel sowie durch die verschiedenen Blogrolls. Er klickt und klickt – und landet zum ersten Mal auf dem Blog eines Reisebloggers. Wie ist sein erster Eindruck? Wird er weiter klicken, in das Blog eintauchen – oder wird er erschrocken sein Browserfenster schließen und nach einem anderen Blogger suchen?
Nachfolgend ein paar Tipps, den ersten Eindruck zu einem positiven Eindruck zu machen.
Blogger Relations: Was alles schiefgehen kann
Blogger Relations, dabei geht es um die Beziehungen zwischen Unternehmen und Bloggern. Auch regionale und nationale Tourismusorganisationen gehen mittlerweile verstärkt auf (Reise-)Blogger zu, um gemeinsame Kooperationen zu starten. Doch warum scheitern immer noch so viele dieser gut gemeinten Ansätze?
Ich habe ein paar Beispiele zusammengetragen, bei denen es nicht darum geht, den Finger auf einzelne Unternehmen oder einzelne Blogger zu richten. Stattdessen geht es darum zu zeigen, woran es bei den Kooperationen hapert. Oft sind es nämlich nur Kleinigkeiten.
Übrigens: mehr zu Kooperationen mit Bloggern findet ihr im Rahmen der aktuellen Blogparade „Blogger Relations“ von Mike Schnoor bzw. in den Social Media unter dem Hashtag #bpbr13.
Reiseblogger: Über Standards und den Wohlfühlfaktor
Immer wieder wird versucht, Standards für Reiseblogger zu definieren. An sich bin ich ein großer Befürworter von Standards. Denn Standards machen vieles einfacher. Für beide Seiten.
Für Reiseblogger: Was sind meine Zugriffszahlen wert? Was darf ich im Rahmen einer Kooperation fordern?
Aber ebenso für die touristische Seite: Was sollte ich einem Reiseblogger bieten? Was kann ich im Gegenzug erwarten?
Ist all dies von vornherein deutlich, wird viel Zeit in der Kooperationsanbahnung gespart. Letztlich geht es also für Standards darum zu klären: Was ist üblich? Doch genau das ist so schwierig zu definieren.