Kunst im Museum wird betrachtet. Kunst im öffentlichen Raum begegnet dir – auf dem Weg zur Arbeit, beim Spaziergang, ganz ohne Eintrittskarte und ohne dass du dich dafür entscheiden musstest. Genau das macht für mich ihren besonderen Wert aus: Sie lenkt den Blick auf Orte, an denen man sonst achtlos vorbeigeht. Sie schafft Gesprächsanlässe zwischen Menschen, die sich sonst nicht miteinander ausgetauscht hätten. Sie verändert vertraute Wege, indem sie ihnen eine neue Ebene hinzufügt. Und sie kann Identität sichtbar machen, ohne alles erklären zu müssen.
Diese Wirkungen sind mir in den letzten Jahren an ganz unterschiedlichen Orten begegnet. Ein paar davon möchte ich hier zeigen.
Barcamps wirksam organisieren: mein neuer Praxisguide
Mein erstes Barcamp war das stARTcamp in Köln. Ich weiß noch genau, wie fremd mir das Format am Anfang war – keine Agenda, keine Speaker*innen, alle überlegen gemeinsam, worüber sie eigentlich reden wollen. Und plötzlich hielt ich da auf meinem ersten Barcamp auch direkt selbst meine erste Barcamp-Session. Die #BarcampLiebe war entfacht.
Seit 2014 schreibe ich hier immer wieder über Barcamps: was ein Barcamp eigentlich ist, warum die Vorstellungsrunde so viel mehr ist als nettes Beiwerk, wie du Räume gestaltest, die Gespräche fördern statt verhindern, welche Rolle die Moderation an so einem Tag spielt. Lauter einzelne Bausteine, über die Jahre verstreut.
Was aus der Corona-Zeit gerne bleiben darf
Selten hat man den Satz „Dieses Jahr kann jetzt auch gerne weg.“ so oft gelesen wie in den letzten Tagen. Und ja, es gibt nichts daran herumzukritteln: Das Jahr 2020 zählt definitiv nicht zu den besten Jahren.
Dennoch gibt es da tatsächlich einiges, was ich sehr gerne aus diesem Jahr mitnehmen würde, in das Jahr 2021 und gerne auch darüber hinaus.
Einsatz von Trello als Projektmanagement-Tool
Ich habe vor kurzem meinen Tourismuszukunft-Kolleg*innen gezeigt, wie ich Trello als Projektmanagement-Tool nutze. Dabei habe ich es doch tatsächlich geschafft, Günter mit meiner Struktur zu beeindrucken. Und sagen wir es mal so: dafür braucht es schon einiges.
Da ich immer öfter auch von meinen Kund*innen höre, dass sie Trello im Unternehmen im Einsatz haben, hier einmal ein Einblick, wie diese Nutzung bei mir aussieht. Vielleicht passt dies ja auch zu deinen Anforderungen.