Strategie & Umsetzung im Tourismus

Eigenes E-Book für Reiseblogger & Touristiker: Wie gehe ich vor?

Social Media: E-Books im Tourismus - Vorgehen

Gestern habe ich euch bereits einige Informationen rund um das Thema E-Books gegeben. Dabei wurde die Frage geklärt, was ein E-Book eigentlich ist, wie sich dieses von einem PDF und einer App unterscheidet und wie ein solches E-Book inhaltlich im Tourismus aussehen könnte.

Heute geht es ans Eingemachte für alle, die tiefer in diese Materie eintauchen möchten. Denn heute widmen wir uns verstärkt der Technik und beantworten die Frage, wie man denn nun selbst so ein E-Book für sich erstellen kann.

Und auch dabei hat Lucas vom 11punkt Verlag kräftig Unterstützung geliefert.

Wie erstellt man ein E-Book?

Welche Varianten gibt es? Und auf welchen Geräten können diese dann gelesen werden? Ich habe mich bei 11punkt informiert, denn dies ist deren tägliches Geschäft.

Das EPUB-Format ist sicherlich das flexibelste Format:

 

Für Foto- und Video-Begeisterte ist das EPUB-Format nur bedingt empfehlenswert. Sinnvoller hält 11punkt in diesem Zusammenhang das Nachfolge-Format EPUB3, und zwar aus folgenden Gründen:

 

Ich möchte selbst ein E-Book produzieren – wie gehe ich vor?

Natürlich kann jeder Autor mit ein wenig technischem Verstand auch selbst ein E-Book erstellen. 11punkt hat hierzu einige Tipps für euch zusammengestellt.

1. Amazon

Wer sich an Amazon hält, kann sich beim Kindle-Direct-Publishing-Programm (kurz KDP) von Amazon registrieren und schlicht seine Worddatei hochladen. Amazon erstellt daraus ein E-Book ganz automatisch und kostenlos und bietet dem Autor an, es zu veröffentlichen.

Allerdings gilt es hier, einige Dinge zu beachten, für die es aber sehr gute Ratgeber gibt, z.B. Wolfgang Tischer, Amazon Kindle: Eigene E-Books erstellen und verkaufen oder die kostenlose Anleitung von Amazon Erstellung eines Kindle-Buches.

Übrigens braucht ihr keinen Kindle, um Kindle-E-Books zu lesen. Kindle-Lese-Apps gibt es für fast alle Betriebssysteme kostenlos zum Downloaden.

 

2. EPUB

Wer seinen Lesern aber nicht die Amazon-Abhängigkeit zumuten will, muss auf das EPUB-Format zurückgreifen. Das EPUB- und das Amazon-Format  sind eng verwandt und lassen sich aus einer Quelle erstellen.

Für das EPUB-Format gibt es einige empfehlenswerte Editoren, wie z.B. ePub MakerJutoh oder das kostenlose Calibre. Calibre ist auch sehr nützlich, wenn es darum geht, die unterschiedlichen Formate zu konvertieren. Und wenn das E-Book nicht zu komplex ist, funktioniert das auch ganz gut.

Bei allen Programmen, Editoren wie Konvertierern, ist aber wichtig, dass die Quelle, also meist das Worddokument, möglichst sauber erstellt wurde. Sauber heißt in diesem Fall, dass für die Text-Formatierung ausnahmslos Formatvorlagen benutzt werden sollten, damit die Konvertierungsprogramme die Struktur des E-Books, also z.B. Überschriften richtig erkennen. Je komplexer ein Text, desto wichtiger ist die korrekte Formatierung. Am Ende geht es natürlich immer auch um Detailarbeit, um das E-Book auf den Lesegeräten schön aussehen zu lassen. Darauf verwenden wir viel Zeit, denn auch digitale Bücher sollten ein durchdachtes Layout haben!

 

3. Veröffentlichung

Was die Veröffentlichung angeht, ist diese bei Amazon für Autoren nur noch eine Fleißaufgabe. Ein paar Dinge sollte man beherzigen, um möglichst gut gefunden zu werden. Es geht darum, die richtige Kategorie bei Amazon zu wählen, in der das E-Book einsortiert werden soll und die passendsten Schlagwörter, damit bei der Suche bei Amazon möglichst das eigene E-Book angezeigt wird. Mit Amazon werden immerhin 40 bis 50% des E-Book-Marktes abgedeckt.

Wer den kompletten Markt erreichen will, mit seinem Buch also in allen Buchshops inkl. des klassischen Buchhandels vertreten sein will, muss sich an sog. Distributoren oder an einen Verlag wenden. Der Verlag bietet zusätzlich die notwendige Beratung in Sachen Preisgestaltung und sorgt dafür, dass das Buch eine professionelle Gestalt bekommt und die richtigen Multiplikatoren davon erfahren.

 

Prinzipielle Anmerkungen

Letztlich braucht es für die Veröffentlichung eines E-Books die gleiche Sorgfalt wie für die Erstellung eines Printproduktes:

  1. Konzept: Das Konzept liefert die Basis für Inhalte und Layout.
  2. Text: Dieser sollte gut strukturiert und lektoriert sein.
  3. Layout: Wie bei einem „normalen“ Buch auch gilt hier: passend und leserfreundlich.
  4. Cover: Da man das E-Book nicht physisch in die Hand nehmen kann, ist das Cover das einzige Element, welches vor dem Kauf die Sinne emotional ansprechen kann. Dieses ist damit extrem wichtig. Also: nicht daran sparen und in jedem Fall Zeit lassen, oder Geld für professionelle Hilfe investieren.
  5. Technik: Inklusive Integration weiterer Elemente wie Fotos, Links etc.
  6. Vertrieb: Die Vertriebswege müssen stehen, denn ein schönes E-Book, das keiner liest, ist letztlich die ganze Mühe nicht wert.
  7. Bewerbung: Entsprechende Marketingaktivitäten zur Bewerbung des E-Books, denn – siehe Punkt Vertrieb.

Viele einzelne Arbeitsschritte also, welche einige Stolpersteine beinhalten. Damit tatsächlich am Ende ein hochwertiges Produkt steht, empfehle ich euch deshalb die Zusammenarbeit mit jemandem, der sich damit auskennt. Beispielsweise dem 11punkt Verlag. Und nein, ich bekomme kein Geld für diese Empfehlung. Sondern ich empfehle euch diesen Verlag, weil Anke und Lucas sich zum einen komplett auf reiserelevante Themen und zum anderen komplett auf E-Books konzentrieren. Sie wissen somit, wovon sie reden. Bei einer Zusammenarbeit mit den beiden bestehen eure „E-Books“ garantiert nicht aus einem PDF mit nicht klickbaren Links.

Und außerdem mag ich die beiden. Und ihr ja vielleicht auch.

 

Kontakt 11punkt Verlag

11punkt Verlag, Bonn
Lucas Lüdemann & Anke von Heyl
Tel.: 0228 96910492
info@11punkt.de
11punkt.de

@11punktverlag auf Facebook
@11punkt auf Twitter

 

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